Persistente Identifikatoren (PIDs) sind dauerhafte Verweise auf ein digitales Objekt (Dokument, Datei, Website, Ergebnisse, Software) oder auf eine Person. PIDs erleichtern das Suchen, Zitieren und Verlinken von Publikationen und zugehörige Daten und Software und auch die Verknüpfung zwischen Autor*innen und ihren Werken.



Mit PIDs werden Forschungsdaten in wissenschaftlichen Publikationen referenzier- und zitierter. 


Hier zeigen wir Ihnen Optionen persistenter Identifikatoren:



Ein Digital Object Identifier (DOI) ist eines der gebräuchlichsten Systeme zur persistenten Identifikation digitaler Dokumente. Ein DOI bleibt über die gesamte Lebensdauer eines bezeichneten Objekts gleich. Das DOI-System wird von der International DOI Foundation gemanagt.


Beim Publizieren eines wissenschaftlichen Artikels wird normalerweise automatisch ein DOI vergeben, besonders in Web of Science oder Scopus indexierten Zeitschriften/Journals. Herausgeber, die DOIs als persistente Identifikatoren benutzen, sind unter anderem Springer, Elsevier, Taylor & Francis, Frontiers, Copernicus Publications, und PLOS.

Die gefilterte Suche des globalen Registers re3data, erlaubt Datenrepositorien zu finden, die DOIs als Identifikatoren verwenden. Allgemeine Online-Repositorien wie zum Beispiel Zenodo oder Figshare die für wissenschaftsbezogene Publikationen, Berichte, Präsentationen, Videos und andere Forschungsdaten verwendet werden können, reservieren und vergeben auch DOIs


Ein DOI ist eine eindeutige Kombination von Zeichen und besteht aus zwei Teilen, dem Präfix und dem Suffix - getrennt durch einen Schrägstrich. Nach der Registrierung durch einen DOI-Provider (wie zum Beispiel DataCite) wird ein individuelles Präfix zugewiesen. Die Konfiguration des Suffixes wird von der wissenschaftlichen Einrichtung, dem Herausgeber oder dem Repositorium übernommen. 

Beispiele für DOIs:


  • Ein DOI macht die Daten zitierbar.
  • Er garantiert Langzeitarchivierung, Zugriffsmöglichkeit und Auffindbarkeit.
  • Die wichtigsten Metadaten werden ebenfalls gespeichert.
  • Ein DOI erleichtert die Verknüpfung der Daten mit zugehörigen wissenschaftlichen Ressourcen (z.B. Publikationen, Software).


Die Open Research and Contributor (ORCID) -iD  ist ein international anerkannter persistenter Identifikator, mit dessen Hilfe Forschende eindeutig identifiziert werden können. Die iD ist verlagsunabhängig und kann dauerhaft sowie institutionsunabhängig von Forschenden für ihren wissenschaftlichen Output verwendet werden.


  • Eindeutige Zuordnung und Identifizierung und direkte Anerkennung für Ihre Publikationen
  • Einfaches Publikationsmanagement
  • Datenimport für Förderanträgen und Datenmanagementpläne


Persönlich auf der Website von ORCID.

Für die Registrierung sind die Felder „Name“, „E-Mail-Adresse“ und „Password“ nötig. Außerdem müssen die gewünschten Sichtbarkeitseinstellungen der ORCID-Records gewählt werden. Diese Sichtbarkeitseinstellungen können für jedes Element der Records (Affiliation, Studium, Werke, Förderung und Mitgliedschaft) einzeln angepasst werden.

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail, um ihre Email-Adresse zu verifizieren.





Andere persistente Identifikatoren

  • No labels